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Urlaub

Ein Besuch im Ritter Sport Museum

Von der ersten bis zur dritten Generation. Von der Langtafel zum Quadrat. Von schwarz-weiß zu bunt- das Familienunternehmen RITTER blickt in seiner 100-jährigen Geschichte auf viele historische Meilensteine zurück. Schokolade macht bekanntlich glücklich- aktuell befinde ich mich im Urlaub in Stuttgart und musste so manches mal schmerzlich feststellen, dass man selbst im Urlaub nicht Tag und Nacht ein Lächeln auf den Lippen tragen kann. Der Schmerz saß tief und raubte mir Freude und Kraft, doch meine Jungs zauberten mir binnen Sekunden mein Lächeln zurück ins Herz und bescherten mir einen unglaublich tollen Tag der in Worte kaum wiederzugeben ist.

Jede große Erfindung hat ihre Geschichte. So auch die quadratische Tafel von RITTER: 1932 fiel Clara Ritter (Frau von Alfred E.Ritter und Süßwarenladeninhaberin) auf, dass die Waldenbucher Fußballfans auf dem Weg zum benachbarten Sportplatz gern eine RITTER Schokolade mitnahmen. Sie steckten sie in die Jackentaschen ihrer damals typischen Sportjackets. Doch weil die Langtafel dort so leicht zerbrachen, kam ihr eine ebenso einfache wie geniale Idee: die quadratisch-praktische Schokolade, wie man sie heute kennt! Sie ist etwas kompakter hat aber das selbe Gewicht wie eine Langtafel. So nahm die Erfolgsgeschichte ihren Lauf…

1930 zog RITTER mitsamt den 80 Mitarbeitern nach Waldenbuchen um. Dort steht das Unternehmen heute noch und begeistert seitdem groß wie klein rund um den Globus.

Schokoladenfreunde haben in Waldbuchen die Chance dem Gang der Schokolade Schritt für Schritt zu folgen und sich in eine Zeit zurück versetzen zu lassen, die gerade Menschen wie mich, die tagtäglich mit dem köstlichen Gold zu tun haben, verzaubert. Für mich ist Schokolade schon fast lebensnotwendig. In guten wie in schlechten Zeiten greife ich gerne mal zu einem Stückchen um meiner Laune noch das gewisse Extra aufzusetzen.

Der Gang durch das Schokoladenmuseum hat mich nicht nur enorm verzaubert, sondern mir auch gezeigt, wo mein Lieblings-Gold herkommt, wie es hergestellt wird und anschließend zum Verbraucher kommt. Natürlich kann ich euch heute nicht jeden Schritt einzeln erklären, das würde nicht nur den Rahmen sprengen sondern auch so manchen unter euch langweilen. Dennoch möchte ich euch nicht dumm sterben lassen und einen kleinen..winzig kleinen Einblick geben, der sicher so manch einem von euch ein Lächeln auf die Lippen zaubert und auch so manches mal ein „yammi yammi lecker“- Gefühl entlockt. *zwinker*

Schokoladenherstellung ist ein anspruchsvoller Handwerk. Besonders bei der Schokoladenmasse sind unzählige Mischungsverhältnisse von Kakao, Milch und Zucker möglich. Ob süßer, einen Hauch bitter, knackig oder cremiger-RITTER Sport verwendet insgesamt elf verschiedene Schokoladenmassen, um jeden Geschmack zu treffen. Kombiniert mit verschiedenen  Füllungen und Zutaten ergibt sich so bei jeder Sorte ein einzigartiges Geschmacksprofil.

Die Nüsse aus der beliebten RITTER Sport Voll-Nuss zum Beispiel werden nicht umsonst so genannt. Den sie werden nur mit den Nüssen gefüllt, die sich ihren Namen auch wirklich verdient haben. Alle Nüsse, die ihr gerade im Regal vorfinden könnt, stammen garantiert aus der letzten Saison. Außerdem werden die ausgewählten Nüsse noch in ihrer Schale gekühlt gelagert und erst dann geknackt, wenn man sie wirklich braucht.

Nach einigen enorm aufwendigen Schritten, die ihr euch bei Bedarf und Interesse gerne im Museum in Waldbuchen ansehen könnt, ist es auch schon geschafft- die RITTER Sport Tafel ist fertig und kann in die Läden gebracht werden.

Doch nicht nur Hintergrundinformationen zur Marke RITTER sowie die Herstellung der einzelnen Sorten werden im Museum dem Verbraucher in Wort und Bild näher gebracht, auch für den „kleinen“ Schokoladenhunger wird einiges geboten. Mir, aber vor allem meinen Jungs in Erinnerung geblieben, ist eine wirklich zuckersüße Nachbildung des Unternehmens die es faustdick in sich hat:

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Ein kleiner süßer roter LKW fährt auf einer liebevoll nachempfundenen Straße durch die Hallen des RITTER Sport Unternehmens und zaubert wie aus dem Nichts eine Tafel Schokolade hervor die dem neugierigen Besucher binnen Sekunden in die Hände gelegt wird.

Sehr nette Idee die uns enorm viel Freude bereitet hat. Lecker!

Doch auch die unzählig vielen Ausstellungsstücke vergangener Tage zauberten uns ein Lächeln auf die Lippen. Ich persönlich finde einen solchen Gang durch alte Zeiten nicht nur interessant sondern vor allem auch mega cool (um in unserer Sprache zu bleiben *zwinker* ). Ein paar besonders schöne Stücke habe ich euch abgelichtet:

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Hach…schön. Nachdem wir uns mit enorm viel Wissen die Birnchen vollgeschlagen und an so manchen Köstlichkeiten ausprobiert haben, ging es auch schon weiter in den Werksverkauf der zahlreiche RITTER Sport Tafeln günstig an den Mann/ die Frau bringt.

In Worte lässt sich dieser Ort nur schwer beschreiben- ein Paradies das ich in meinen Träumen schon so oft heimgesucht habe. Yammi yammi yammi

Neben alt bekannten Klassikern hausten dort auch Neuheiten die gerade jetzt im Sommer gut beim Verbraucher ankamen doch auch Sorten die so nicht in den Handel kamen, sogenannte Testtafeln warten dort auf Schokoladen-Freunde die ihrem Gaumen etwas Gutes tun möchten. Für sage und schreibe 77,77 Euro haben wir uns an den Regalen bedient und Varianten in den Korb gelegt, die unseren Gaumen Freude bereiten und die Sinne verzaubern sollen.

Natürlich könnte ich euch noch Stunden von diesem tollen Tag berichten..doch was nützen unzählig viele Worte, wenn ein Erlebnis dieser besonderen Art doch um einiges mehr Wert ist. Aus diesem Grund empfehle ich euch einen Besuch in den heiligen Hallen, nutzt die Chance und wertet euer Wissen auf, vergeht euch an köstlichen Kleinigkeiten und kauft günstig eure Lieblingssorte ein.

Wir hatten einen tollen Tag und bedanken uns hiermit herzlichst bei RITTER Sport für dieses wundervolle und vor allem köstliche Erlebnis in Waldbuchen.

Schokoliebhaber aufgepasst. In wenigen Tagen verlosen wir hier ein sorgfältig ausgewähltes Paket prall gefüllt mit feinster RITTER Sport Schokolade. Es lohnt sich daher hier hin und wieder einen Blick auf unsere Seite zu werfen.

Einen winzigen Vorgeschmack geben wir euch aber heute schon, Obacht..nichts für schwache Nerven. Unsere kleine aber feine Ausbeute aus dem Werksverkauf von RITTER Sport:

 

Janine

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2 Comments

  • Reply Tamara Treichl

    Das hört sich ja wirklich spannend an.Ich finde es auch immer wieder interessant wie so manche Produkte sich entwickelt haben und vielem wie es zu den Verwandlungen kommt.Ach ,als Schokoladen-Süchtige wäre ich gerne dabei gewesen

    23. November 2016 at 21:03
  • Reply FaBa - Familie aus Bamberg

    Der Besuch dort steht schon einige Zeit bei uns auf dem Plan, bisher haben wir es aber noch nie geschafft.
    Liebe Grüße Marie

    27. November 2016 at 13:32
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